Ich liebe mein Netzwerk – und ich pflege es bewusst. Ohne den regelmäßigen Austausch mit anderen Selbstständigen, Designer:innen und BusinessMoms wäre ich heute vermutlich nicht mehr
selbstständig.
Warum?
Als
Soloselbstständige arbeite ich meist allein im Homeoffice. Der Kontakt mit Kund:innen läuft fast ausschließlich digital: per Mail, Telefon oder Video-Call. Es gibt keinen Flurfunk, keine kurzen
Kaffeepausen mit Kolleg:innen oder gemeinsame Mittagessen. Ich
genieße die Ruhe, mein grünes Arbeitszimmer mit Blick in den Garten, und ich bin sehr produktiv – aber Austausch, Impulse von außen und gegenseitige Unterstützung sind für mich
unverzichtbar.
Mein
Netzwerk hat sich über viele Jahre entwickelt:
Vor
rund 12 Jahren habe ich eine Freundin zu einem MeetUp der Mompreneurs begleitet – das war mein Start. Aus der damaligen Facebook-Gruppe entstand meine Herzensgruppe: die
Designer:Innen. Als
die Mompreneur-MeetUps ausliefen, sprangen die Hamburger
BusinessMoms e.V.
ein.
Das
Beste: Wenn aus digitalen Kontakten echte Begegnungen werden – bei MeetUps, Frühstückstreffen oder Walk’n’Talks.
Heute
ist mein Netzwerk fester Bestandteil meines Arbeitsalltags. Die Menschen darin sind: Kolleg:innen, Motivator:innen, Ratgeber:innen, Kund:innen, Vorbilder, Helfer:innen – und
Freund:innen. Ganz
bewusst sind ein Großteil selbstständige Mütter. Das gemeinsame Verständnis für den Spagat zwischen Business und Familienleben verbindet uns. Wir müssen nichts erklären – wir wissen, wo die
Painpoints liegen.
💬
Frauen netzwerken anders: Kein
„mein Haus, mein Auto, mein 10k-Einkommen" – kein „Ich-Ich-Ich"
Stattdessen ehrlicher Austausch, gegenseitige Unterstützung – ohne Ellenbogen und Stutenbissigkeit.
Unser
Design-Netzwerk lebt von einem aktiven Online-Austausch und persönlichen Treffen im kleineren Kreis. Ich war in Berlin oder hier in Hamburg – dort ist auch unser Grrrls-Foto im
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
entstanden. Wir
sind alle Designerinnen, wir alle gestalten kreativ. Und trotzdem begegnen wir uns als Kolleginnen, nicht als Konkurrentinnen. Jede hat ihren eigenen Stil, eigene Schwerpunkte – wir lernen
voneinander, arbeiten teilweise zusammen.
Und
das tut richtig gut.

Kommentar schreiben